Satzung des Hundesportvereins Lucky Dogs Harsewinkel

 

§1 Name und Sitz des Vereins

Der am 30.11.2007 in Harsewinkel gegründete Verein führt den Namen "Hundesportverein Lucky Dogs Harsewinkel im DVG e.V.". Der Verein mit Sitz in Harsewinkel verfolgt ausschließlich und unmittelbar - gemeinnützige - Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gütersloh eingetragen.

 

§2 Geschäftsjahr und Gerichtsstand

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Harsewinkel.

 

§3 Mitgliedschaft in anderen Verbänden

Der Verein ist Mitglied im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine e.V. In dieser Eigenschaft ist er dem Landesverband Ravensberg-Lippe und der Kreisgruppe Ravensberg regional zugeordnet. Die Satzungen und Ordnungen des DVG sowie die Beschlüsse seiner Organe sind geltendes Vereinsrecht im Sinne dieser Satzung, analog gilt dies für Beschlüsse und Satzungen des dhv, VDH und der FCI.

 

§4 Zweck und Aufgaben des Vereins

1.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

2.

Der Verein fördert:

- die Information der Öffentlichkeit über den Hundesport,

- die Erfasssung der Freunde des Hundesports in diesem Verein,

- die Ausbildung von Dienst- und Gebrauchshunden zu Schutz-, Fährten-, Wach-, Begleithunden pp. (Schutzhundsport),

- die körperliche Ertüchtigung des Menschen beim Sport mit dem Hund (Turnierhundsport, Agility, Obedience, Flyball, Frisbee, etc.),

- den Sport der Jugend mit dem Hund,

- die Durchführung von verbandsöffentlichen Prüfungen und Wettkämpfen in den einzelnen Sportarten und in der Jugendarbeit,

- die Gedanken des Tierschutzes und

- die Abhaltung und den Besuch von Seminaren zu den für den Verein relevanten Themen.

 

§5 Erwerb der der Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede unbescholtene Person werden, die sich zur Einhaltung der Vereinssatzung verpflichtet:

- die nicht aus einem zum Verband gehörigen Verein ausgeschlossen ist,

- die nicht einen Rassehundzucht- und/oder Hundesportverband außerhalb des VDH angehört.

Das Mindestakter für die Sportarten kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung gesondert geregelt werden. Minderjährige bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.

 

2. Die Anmeldung zur Aufnahme in den Verein hat durch schriftlichen Antrag beim Vereinsvorsitzenden unter Angabe von Vor- und Zunamen, Geburtstag, Beruf, Wohnung und Straße zu erfolgen. Mit dieser Anmeldung ist die Weitergabe der Daten an den Verband und die Verwendung für die Erfordernisse des Sports zulässig.

 

3. Die Aufnahme erfolgt durch Vorstandsbeschluss und ist in der nächsten Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Die Mitgliedschaft im Verband beginnt einvernehmlich rückwirkend zum Beginn des laufenden Quartals oder mit dem nächsten Quartalsbeginn.

 

4. Die Gründe einer etwaigen Ablehnung des Aufzunehmenden werden dem Antragssteller nicht mitgeteilt.

 

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Alle Mitglieder haben die gleichen Rechte, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen andere Regelungen enthalten.

Jedes Mitglied hat Anspruch auf Rat und Unterstützung durch die Organe des Vereins und auf die Benutzung der vereinseigenen Einrichtungen sowie Teilnahme an den Verbandsveranstaltungen im Rahmen der Zulassungsbedingungen.

 

2. Jedes Mitglied hat den Hundesport nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der festgelegten Bestimmungen unter besonderer Berücksichtigung des Tierschutzes auszuüben

Die konfessionelle und politische Neutralität des Vereins ist zu achten.

 

Die Beitragspflichten sind pünktlich zu erfüllen.

Die Bestimmungen der Satzung und der Ordnungen und Beschlüsse sowie die Einzelanweisungen der zuständigen Verbands- und Vereinsorgane sind einzuhalten.

 

Auf die Einhaltung der Bestimmungen der Tierseuchengesetze und auf die verbandsinternen Verpflichtungen zum Abschluss von Haftpflichtversicherungen ist besonders zu achten.

 

§7 Beendigung der Mitgliedschaft

1. die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes.

 

2. der Austritt aus dem Verein ist nur zum Jahresende mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

 

3. Die Mitgliedschaft endet durch Streichung. Die Streichung ist vom Vorstand vollziehbar, wenn das Mitglied mit der Zahlung der Beiträge trotz vorangegangener zweimaliger Mahnung unter Androhung der Streichung länger als 6 Monate im Rückstand ist. Die Streichung wird zum Jahresende ohne Verzicht auf die ausstehenden Beiträge wirksam. Die Rechte des Mitglieds ruhen mit der Bekanntgabe des Beitragszahlungsverzuges durch Einschreibebrief an den Betroffenen.

 

4. Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat oder die Vereinspflichten nicht erfüllt werden.

 

Der Ausschluss zieht den Verlust aller Ansprüche mit sofortiger Wirkung nach sich.

Hingegen erlöschen die Ansprüche des Vereins erst mit Ablauf des Geschäftsjahres.

Dem Betroffenen ist eine Anhörung vor dem Vorstand zu gewähren.

Der Betroffene kann die Überprüfung der Vorstandentscheidung durch Beschluss der Mitgliederversammlung beantragen.

 

5. Mit dem Ende der Mitgliedschaft enden die Ansprüche an das Vereinsvermögen. Die Vereinspapiere, Vereins- und Verbandsausweise und Abzeichen sind ohne Vergütung zurückzugeben. Funktionsträger haben die Unterlagen des Arbeitsgebietes ihrem Nachfolger zu übergeben.

 

§8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand, die Mitgliederversammlung und der Wirtschaftsausschuss. Dem Verein steht die Gründung von Sportabteilungen frei,

 

1. Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden, dem/der Kassierer(in), dem/der Ausbildungswart(in) dem/der stellvertretendem Ausbildungswart(in), dem/der Jugendwart(in) und dem/der Schriftführer(in)

 

Vorstand im Sinne §26 BGB sind der/die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende und der/die Kassierer(in).

 

Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von 3 Jahren gewählt.

Die Wiederwahl ist zulässig.

 

2. Die Sportabteilungen, deren Schaffung durch die Mitgliederversammlung für die Bereiche Schutzhundwesen, Turnierhundsport, Agility, Obedience, Flyball und Jugendsport bestimmt werden kann, werden durch die jeweiligen Vorstandsmitglieder geleitet. Die Abteilungen regeln die praktische Durchführung der Übungsstunden und der Veranstaltungen. Die Vorstandsmitglieder können die Wahl der Übungsleiter den Fachabteilungen übertragen, der Mitgliederversammlung bleibt aber das Recht auf Bestätigung dieser Wahl.

Soweit durch gesetzliche oder öffentlich rechtliche Bestimmungen den einzelnen Fachabteilungen besondere Rechte, Mittel oder Zuweisungen zustehen sind diese durch Mitgliederversammlungsbeschluss den jeweiligen Abteilungen zuzuzweisen. Finanzielle Zuweisungen sind ggf. durch den/die Kassierer(in) gesondert auf Anweisung der Fachabteilung zu verwalten.

 

3. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Der Mitgliederversammlung obliegen insbesondere:

- die Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vereinsvorstandes.

- die Entgegennahme der Rechnungslegung über das Vereinsvermögen und der Bericht des Wirtschaftsausschusses.

- die Entlastungserteilung für den Vorstand einschließlich der Rechnungsprüfung

- die Beratung und Entscheidung eingegangener Anträge und Vorschläge zur Satzungsänderung

- die Wahl des Vereinsvorstandes, soweit nicht auf die Fachabteilung delegiert

- die Wahl des Wirtschaftsausschusses.

 

Die Jahreshauptversammlung wird von der/dem 1. Vorsitzenden schriftlich, unter Wahrung einer 14-tägigen Frist unter Angabe der Tagesordnung im ersten Quartal des Jahres einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn der Vorstand dieses beschließt oder mindestens ein Viertel der Mitglieder dieses beantragt.

 

Anträge der Mitglieder sollen möglichst 6 Tage vor der Versammlung schriftlich eingereicht werden, sie können in dringenden Fällen am Versammlungstage unmittelbar nach Bekanntgabe der Tagesordnung gestellt werden. Diese am Tage der Versammlung gestellten Anträge werden nur nach Zustimmung der Mitgliederversammlung in die Tagesordnung aufgenommen.

 

Weitere Zusammenkünfte der Mitglieder dienen der Information durch den Vorstand, der Diskussionen über Fragen des Hundesports, der Weiterbildung der Mitglieder in kynologischen Fragn und der Pflege der Geselligkeit.

 

4. Dem Wirtschaftsausschuss obliegt die Kontrolle der finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Er hat das jederzeitige Recht zur Kontrolle der Buchführungen. Mindestens einmal jährlich hat er sich durch Prüfung der Kassen- und Buchführung von einer ordnungsmäßigen Geschäftsführung zu überzeugen. Er kann Empfehlungen über Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit geben. Der Wirtschaftsausschuss besteht aus zwei Vereinsmitgliedern, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. Die unmittelbare Wiederwahl ist nicht zulässig.

 

§9 Wahlen, Abstimmungen und Protokollführung

Die Mitglieder der Organe des Vereins werden mit einfacher Mehrheit gewählt. Eine geheime Abstimmung hat stattzufinden, wenn mehr als ein Viertel der Mitgliederversammlung dieses fordert.

 

Abstimmungen in den Organen finden mit einfacher Mehrheit statt.

Stimmenthaltungen sind nicht zulässig.

Über die Sitzungen und Beschlüsse der Organe sind Protokolle zu fertigen, die von dem/der Sitzungsleiter(in) und dem/der 1. oder 2. Vorsitzenden zu unterschreiben sind.

 

§10 Ordnungen

Zur Regelung des Vereinslebens können für die einzelnen Organe oder Teilbereiche Ordnungen erlassen werden. Das Recht auf Erlass der Ordnungen steht grundsätzlich der Mitgliederversammlung zu, sie kann dieses Recht auf den Vorstand delegieren. Die Mitgliederversammlung kann eigene Ordnungen erlassen, sie kann die Ordnungen des Verbandes aber auch übernehmen. Derartige Ordnungen sind Bestandteile der Satzung.

 

§11 Satzungsänderung und Vereinsauflösung

Die Satzung des Vereins kann nur nach vorheriger Ankündigung in der Tagesordnung durch eine Mitgliederversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit zwei drittel Mehrheit der erschienenen Mitglieder geändert werden.

 

Die Auflösung des Vereins kann von einer einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Aus der Einladung muss der beabsichtigte Zweck ersichtlich sein. Für die Auflösung ist eine Stimmenmehrheit von drei viertel der in der Mitgliederversammlung erschienenen Mitglieder erforderlich.

 

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine e.V. mit Sitz in 44536 Lünen, Gustav-Sybrecht-Str. 42, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

§12 Inkrafttreten der Satzung

 

Diese Satzung ist am 30.11.2007 auf der Mitgliederversammlung beschlossen worden.

 

 

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